Regular Expressions in Python

String Manipulation and operation

Introduction to string manipulation




Follow me Modus

Wer den neueren Active Track Modus    nicht nutzen kann oder mag, dem steht es offen, jederzeit

auf die Follow Me Funktion zurückgreifen, die DJI in fast alle Drohnen verbaut hat.

In diesem Modus lassen sich Objekte oder Personen automatisch verfolgen, wobei die Drohne versucht, diese in der Bildmitte in Szene zu setzen, was allerdings erfahrungsgemäß nicht immer klappt.

Um den Follow-Me Modus nutzen zu können, muss die Drohne mit der Fernbedienung und bestenfalls einem Smartphone verbunden sein, eine minimale Höhe von 10m, eine maximale Höhe von 500m einnehmen, wobei sich für die meisten Operationen Flughöhen von 10 – 30m eignen.

Während die Drohne nun dem GPS Signal folgt, dass die Fernbedienung mit einer Geschwindigkeit von 10Hz (also 10x pro Sekunde) übermittelt, kann jederzeit die Flughöhe geändert und der Gimbal angepasst werden. Außerdem kann die Mission jederzeit pausiert oder beendet oder die Kontrolle übernommen werden.

Anzumerken ist, dass der Follow-Me Modus nur begrenzt sinnvoll ist, da die zu verfolgenden Objekte oder Personen oft nicht im Bild sind, da das reine Auslesen von GPS Signalen zu langsam und unpräzise ist, weshalb mein Tipp dahin geht, wenn möglich auf das neuere ActiveTrack zu setzen.

So aktivierst / deaktivierst Du den Follow Me Modus:




Course Lock Modus

Einer der ältesten noch verfügbaren Flugmodi, über den praktisch jede DJI Drohne verfügt, ist der sogenannte Course Lock Modus. Er dient der Flugsicherheit, ermöglicht außerdem präzises Fliegen in schwierigem Terrain und ist ein Modus, den Filmemacher nicht missen möchten.

Wenn im Standard-Flugmodus eine DJI Drohne um ihre eigene Achse nach links oder rechts rotiert,

ändern sich mit der Drehung auch die Flugrichtungen.

Dreht man die Drohne 90° nach rechts, so fliegt die Drohne, sollte man Schub nach vorne geben,

nun nicht mehr geradeaus, sondern nach rechts, eben immer dorthin, wo die Kamera der Drohne hinzeigt. Rotiert man die Drohne ein weiteres Mal um 90° nach rechts und gibt Schub nach vorne, so fliegt

sie letztlich auf den Piloten zu (180°).

Im Course Lock Modus lässt sich die Ausrichtung der Drohne feststellen, d.h., dass man die Drohne beispielsweise bei 0° in den Course Lock Modus stellt, sie dann 90° um die eigene Achse nach rechts dreht. Nun gibt man Schub nach vorne. Normalerweise sollte die Drohne jetzt nach rechts fliegen –

nicht aber im Course Lock Modus.

Die Drohne hat die Richtungen gespeichert – und wie auch immer man sie dreht: wenn Schub nach vorne gegeben wird, fliegt sie Richtung 0°, auch rechts, links und hinten bleiben natürlich immer gleich.

Besonders sinnvoll ist der Einsatz des Course Lock Modus bei DJI Drohnen daher, wenn man

präzise durch enges Terrain fliegen muss.

Am allermeisten lohnt sich der Course Lock Modus aber dann, wenn man in einer geraden Linie an einem Objekt vorbeifliegen und es immer im Fokus behalten möchte. Dazu wird die Drohne einfach einmal ausgerichtet, der Course Lock Modus aktiviert und schon fliegt die Drohne geradeaus, wenn man

Schub nach vorne gibt, wobei wir die Drohne im Flug ganz einfach um die eigenen Achse drehen können,

was spannende Filmsichten ermöglicht.

So aktivierst Du den Course Lock Modus:




Home Lock Modus

Es kann jeden treffen: man schaut etwas zu lange auf den Monitor oder das Smartphone – und schon ist die Drohne außer Sichtweite. Wie aber bekommt man sie wieder sicher zurück?

Na klar, man drückt den Return-to-Home Button.

Allerdings gibt man damit immer die Kontrolle über die Drohne ab, außerdem kann man Zeit und

Akkuleistung sparen, wenn man stattdessen ganz einfach den Home Lock Modus verwendet.

Ist die Drohne einmal außer Sichtweite, so kann man nicht einfach den Steuerknüppel zurück ziehen, denn man weiß ja nicht, in welche Richtung die Drohne gerade schaut. Man könnte sie ja in eine falsche Richtung lenken.

Die Lösung: den Home Lock Modus einschalten. Ganz egal, wie die Drohne ausgerichtet ist: wenn jetzt der Steuerhebel zurück gezogen wird, fliegt die Drohne auf geradem Wege zurück zum Home-Point, der normalerweise die Take-Off Position ist.

Aber warten, bis die Drohne einen dann erreicht hat, muss man nicht; in der Regel reicht es

vollkommen, die Drohne wieder in Sichtweite zu fliegen.

Dann einfach den Home Lock Modus verlassen und den Flug genießen.

So aktivierst / deaktivierst Du den Home Lock Modus:




Waypoints Modus

Die Waypoints-Funktion von DJI steht für nahezu alle DJI Drohnen zur Verfügung.

Aber was sind Waypoints überhaupt und was kann man damit anfangen?

Auf einer Karte lässt sich eine exakte Flugroute definieren, man setzt hier einen Waypoint, dort einen Waypoint, man stellt jeweils die Höhe und Geschwindigkeit ein, mit der dieser erreicht werden soll.

Aus Sicherheitsgründen ist es seit geraumer Zeit allerdings nicht mehr möglich, einfach eine

Karte aufzurufen, auf der die Flugroute per Fingerdruck festgelegt wird.

Mittlerweile lassen sich Routen nur noch nachfliegen. D.h., dass man die Route einmal selbst

fliegen muss, wobei man an den prägnantesten Punkten Waypoints setzt.

Sind die Waypoints einmal definiert, kann die Drohne die Route vollkommen automatisch

und eigenständig abfliegen. Wieder und wieder.

Wichtig ist: Waypoints können nur in einem Radius von 500m gesetzt werden, außerdem können

maximal 99 Waypoints für einen Flug gespeichert werden und diese müssen einen minimalen

Abstand von 5m, einen maximalen Abstand von 500m zueinander einhalten.

Die Gesamtstrecke darf 5km nicht überschreiten.

Während eines Waypoint Fluges ist es möglich, die volle Kontrolle über die Kamera und Rotation

der Drohne (Yaw) zu übernehmen (dazu das Heading auf “Free” stellen).

So fliegt sie vollautomatisch eine vorgegebene Strecke, während wir sie um die eigene Achse rotieren,

den Gimbal steuern und spektakuläre Aufnahmen erstellen können.

Routen lassen sich auch abspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal fliegen.

So kann man viele Naturphänomene toll in Szene setzen, Gebiete und deren Entwicklung im Blick

behalten und vieles mehr.

DJI Missions Planning




Point of interest Modus

Es gibt phänomenale Aufnahmen, in denen Drohnen butterweich Objekte umkreisen, wobei sie die Kamera immer auf den Mittelpunkt (also das spannende Objekt, beispielsweise einen Turm) ausgerichtet halten.

Derartige Manöver zu fliegen erfordert etwas Übung und bis es dann cineastisch aussieht,

sind schon mal zwei oder drei Akkus geleert.

Hier kommt der Point of Interest Modus von DJI ins Spiel.

Einfach aktivieren und über dem Mittelpunkt des zu umfliegenden Objekts hovern

(Tipp: oft lohnt es sich, gerade bei kleineren Objekten, einen Kameraraster einzuschalten,

damit man den Mittelpunkt exakter bestimmen kann).

Wenn die Drohne also über dem Mittelpunkt schwebt, setzen wir den Point of Interest per Knopfdruck.

Jetzt einfach die Drohne ein Stück zurück fliegen – mindestens fünf Meter Abstand zum Mittelpunkt

sind von der Software vorgegeben.

Als nächstes noch die Geschwindigkeit und Flugrichtung einstellen (die sich übrigens, wie auch

Flughöhe und Distanz zum Mittelpunkt auch während des PoI-Fluges nachjustieren lassen)

und auf “Go!” drücken.

Die DJI Drohne rotiert nun vollkommen automatisch um das Objekt und behält es immer im Bildmittelpunkt.

Indes kann der Operator die Kamera und Flugsteuerung bedienen und tolle Aufnahmen erstellen.

So aktivierst Du den Point of Interest Modus:




Terrain Follow Modus

m Terrain Follow Modus folgt die Drohne automatisch den Unebenheiten eines Geländes, sprich hält

eine vorher eingestellte Höhe selbstständig, was nicht nur im Freiflug, sondern ganz speziell

auch in Kombination mit Modi wie ActiveTrack sehr sinnvoll sein kann.

Um die Höhe halten zu können, macht die Drohne von ihren Bodensensoren und dem verbauten

Barometer gebrauch, was eine fixierte Flughöhe von 1m – 10m AGL zulässt.

Beim Flug bergauf funktioniert das System einigermaßen sicher, beim Flug bergab muss die Drohne

manuell nach unten gesteuert werden, um die Höhe zu halten.

Wahrscheinlich wurde das aus Sicherheitsgründen programmiert, allerdings macht das

die Funktion auch überflüssig. Bis dieser Modus besser ausgereift ist, kann ich ihn leider noch nicht empfehlen.




Active track Modus

Die ActiveTrack Funktion von DJI war bahnbrechend und ist bis heute ein echtes Kaufargument für

DJI Drohnen (beispielsweise DIESE Drohne beherrscht ActiveTrack und macht dabei kristallklare

Aufnahmen in 4K mit bis zu 60fps).

Hast Du schon einmal probiert, jemanden (oder Dich selbst) während einer Aktivität zu filmen?

Es ist verdammt schwer, die entsprechende Person oder das Objekt immer mittig im Bild zu halten, gerade bei Geschwindigkeits- und Richtungsänderungen.

Viele Drohnen setzen hier noch auf eine Verfolgung per GPS (auch das können die meisten DJI Drohnen übrigens, hier erfährst Du mehr darüber), allerdings ist das oft nicht präzise und reaktionsschnell genug, um cineastische Aufnahmen zu erstellen, außerdem muss bei GPS basierter Verfolgung entweder ein Smartphone, eine Fernbedienung oder ein klumpiges Armband getragen werden.

ActiveTrack wertet die Bilder der Kamera live aus und verfolgt eigenständig auf dem Smartphone oder dem ultrahellen CrystalSky-Bildschirm markierte Objekte oder Personen.

Die Einrichtung selbst dauert weniger als eine Minute und das Tracking funktioniert präzise.

Natürlich sollte darauf geachtet werden, dass keine Tarnkleidung getragen wird, denn anhand der Bilder muss sich das zu verfolgende Objekt vom Hintergrund abheben.

Die Flughöhe kann jederzeit verstellt werden (minimal 5m über der Take-Off Position, maximal 500m, wobei die meisten Objekte ab einer gewissen Höhe zu klein sind, um erfasst zu werden), auch kann jederzeit per Fernbedienung oder Smartphone die Kontrolle übernommen oder die Mission pausiert oder beendet werden.

Falls ActiveTrack bei Dir nicht funktionieren sollte, so kannst Du versuchen, den GPS basierten

Follow Me Modus zu nutzen.

So benutzt Du den ActiveTrack Modus:




Cinematic Modus

Der Cinematic Modus wurde speziell fürs Filmemachen entwickelt.

Besonders intelligente Funktionen fallen nicht auf, die braucht es auch nicht unbedingt,

um tolle Aufnahmen zu erstellen. Grundlegend basiert der Cinematic Modus vom grundlegenden

Verhalten auf dem normalen P-Modus, über den Du HIER mehr erfahren kannst.

Unterschied Nummer 1 zum gewohnten Fliegen ist das Bremsverhalten der Drohne.

Wenn nach einem Flugmanöver die Sticks der Fernbedienung losgelassen werden, kommt die Drohne nicht umgehend zum Stillstand, sondern sie gleitet weiter, wird langsamer und kommt dann erst zum Stillstand.

Hersteller DJI möchte damit butterweiche Flüge ermöglichen, in denen nichts ruckelt.

Unterschied Nummer 2 ist die Yaw-Bewegung (also die Drehung um die eigene Achse der Drohne

nach rechts oder links).

Viele Anfänger haben hier große Schwierigkeiten, butterweiche Kameraschwenks hinzubekommen.

Im Cinematic Modus verringert sich automatisch die maximale Rotationsgeschwindigkeit,

was für deutlich langsamere und weichere Ergebnisse sorgt.

Zusammengefasst läßt sich sagen: im Cinematic Modus von DJI ist der Bremsweg länger und

Die Yaw-Geschwindigkeit niedriger.

So aktivierst Du den Cinematic Modus:




TapFly Modus

Wer sich die Mühe macht und während des Fluges den TapFly Modus anwählt, kann schnell enttäuscht werden, denn viel gibt es hier nicht zu sehen – trotzdem lohnt sich TapFly häufig, denn wer weiß, was man mit diesem Modus alles machen kann, wird ihn nicht missen wollen.

Im TapFly Modus von DJI Drohnen braucht der verantwortliche Pilot nichts weiter zu tun, als auf einen Punkt auf dem Bildschirm (oder Smartphone) zu tippen, die Geschwindigkeit einzustellen und auf “Go!” zu drücken.

Die Drohne fliegt nun ohne Umwege auf das Ziel zu, sei es beispielsweise ein Haus oder einfach

endlos in Richtung Horizont.

Die Antikollissionssensoren sind in der Regel während des Fluges ganz normal aktiv und sichern die Drohne ab.

Wofür aber ist DJIs TapFly Modus sinnvoll einsetzbar?

Zum Beispiel zur Erstellung von Timelapses (also Zeitraffer-Aufnahmen).

Die Geschwindigkeit der Drohne dazu einfach möglichst niedrig einstellen (es reicht, wenn sie sich ganz

leicht vorwärts bewegt) und gleichzeitig entweder ein langes Video oder viele Fotos aufnehmen.

Keine Sorge, gerade bei langsamen Geschwindigkeiten rast die Drohne auch nicht einfach davon,

erstellt aber ein wunderbares und flüssiges Timelapse-Video.

DIESE Drohne von DJI strotzt nur so vor Flugmodi, die es zu erkunden gilt.

Aber auch DIESE preisgünstigere Alternative ist, was die Flugmodi angeht, ein echter Alleskönner.

So nutzt Du den TapFly Modus: